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EFT – Emotional Freedom Techniques

EFT - Emotional Freedom Techiques kann bei Beschwerden körperlicher und geistiger Art helfen.

Was ist das Wichtigste in Ihrem Leben?

Vielleicht geht es Ihnen wie den meisten Menschen. Für sie ist Gesundheit das Ziel ihrer Wünsche. Dabei beschränkt sich das Wohlergehen nicht nur auf den körperlichen Bereich. Ebenso wichtig ist auch das seelische Wohlbefinden. Was nützt uns die körperliche Gesundheit, wenn wir todunglücklich sind, keine Lebensfreude mehr haben und das ganze Leben nur noch als Belastung ansehen.

Mit EFT (Emotional Freedom Techniques) haben Sie die Chance, sich von körperlichen, wie auch seelischen Problemen zu befreien, die Ihr Leben bisher belasteten. Richtig angewandt, bearbeiten Sie mit EFT nicht nur das Symptom, sondern auch den Grund Ihrer Beschwerden. Sie packen sozusagen das Übel an der Wurzel. Dadurch ist ein dauerhafter Erfolg möglich.

Emotional Freedom Techniques – Klopfakupressur

EFT – Emotional Freedom Techniques, oft auch als Klopfakupressur oder Meridianklopfen bezeichnet, wurde von dem in Stanford ausgebildeten Ingenieur Gary Craig in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt.

Gary Craig beschäftigte sich mit verschiedenen Methoden, darunter auch TFT (Gedankenfeldtherapie) und entwickelte daraus eine einfache Form zur Anwendung.

Das Ergebnis ist EFT – Emotional Freddom Techniques: eine Technik zur Selbsthilfe, für die man oft keinen Therapeuten braucht.

EFT – Emotional Freedom Techniques eignet sich besonders zur Überwindung von Süchten und körperlichen Beschwerden.

Entwicklung von EFT – Emotional Freedom Techniques

Die Technik von EFT basiert auf dem uralten Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), insbesondere der Meridianlehre. Anfang der 60er Jahre entdeckte Dr. George Goodheart, Chiropraktiker aus Detroit, die Beziehung zwischen Meridianen und Muskulatur. Er entwickelte daraufhin einen neuen diagnostisch-therapeutischen Ansatz, die Angewandte Kinesiologie.

Der australische Psychiater Dr. John Diamond war in den 70er Jahren der Erste, der die Angewandte Kinesiologie im Bereich Psychotherapie einsetzte. Sein Ansatz, die Verhaltenskinesiologie, hat u. a. das Klopfen der Thymusdrüse, den Einsatz von Musi
k, Poesie und vor allem das Aussprechen von Affirmationen zur Balancierung des Energiesystems zum Inhalt. Er entdeckte auch die Beziehung zwischen Emotionen und Meridianen.

In den 80er Jahren entwickelte der amerikanische Psychologe Roger J. Callahan daraus einen neuen Ansatz zur Behandlung emotionaler Beschwerden, die “Thought Field Therapy” (TFT).

Anfang der 90er Jahre erfuhr Gary H. Craig, von Callahans Arbeit und entschloss sich, von ihm ausbilden zu lassen. Craig investierte die 10.000 Dollar für die TFT-Ausbildung und war begeistert von der Effektivität dieser Methode, erkannte jedoch auch, dass sie sehr kompliziert anzuwenden war.

Seine Mission bestand nun darin, aus TFT ein Verfahren zu entwickeln, welches einfach, für jedes Problem anwendbar, effektiv und leichter erlernbar war. Er nannte es “Emotional Freedom Techniques” oder kurz “EFT„.

Ende 2008 verabschiedete sich Gary Craig in den Ruhestand und übergab EFT an Dawson Church. Dieser ist vor allem durch sein Buch: „Die neue Medizin des Bewusstseins“ bekannt. Seine EFT Version heisst „EFT – Universe„. Weil Gary Craig mit der Richtung, in die sich EFT – Emotional Freedom Techniques nach seinem Ruhestand entwickelte, nicht einverstanden war, ist er seit 2012 wieder aktiv. Gary Craig nennt sein EFT jetzt „Official EFT“.

 

EFT – Emotional Freedom Techniques Anwendung

Für Interessenten an der ursprünglichen EFT – Emotional Freedom Techniques Version, hier eine Kurzübersicht.

EFT besteht aus einer einfachen, immer gleichen Vorgehensweise. Zuerst wird die Intensität des Problems (z.B. Knieschmerzen) auf einer Skala von 0 – 10 festgelegt. Begonnen wird mit einer Art Affirmation: „Obwohl ich … (z.B. diese stechenden Schmerzen im rechten Kniegelenk) habe, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.“ Bei der Anwendung klopfen Sie wiederholt auf einen bestimmten Akupressurpunkt(Handkantenpunkt), während Sie diesen Satz dreimal aussprechen. Dann klopfen Sie weitere Endpunkte von Akupressurmeridianen. Jeder Punkt wird ca. sieben Mal beklopft. Dabei wird die Kurzform des Problems gesprochen (z.B. diese stechenden Schmerzen).

Danach folgt eine Sequenz (9-Gamut Folge), die weitere Gehinbereiche in die Behandlung einbeziehen soll. Danach werden noch einmal die vierzehn Punkte beklopft. Den Abschluß bildet dann eine erneute Bewertung der Intensität des Problems. Normalerweise sinkt der Wert nach einer EFT-Runde. Hören Sie erst auf, bis der Wert auf 0 -1 gesunken ist.

Stellen Sie keine Veränderung oder eine Erhöhung der Intensität fest, ist meist eine PU (Psychologische Umkehr) schuld. Eine psychologishe Umkehr ist der Unterschied, zwischen dem , was wir wollen und dem was wir dann tatsächlich tun. Raucher oder übergewichtige Menschen kennen diese Erscheinung meist zur Genüge. In der Energetischen Psychologie ist man der Auffassung, dass bei einer PU das Energiesystem blockiert ist. Die Energie läuft in die falsche Richtung. Dies hindert betroffene Menschen daran, ihre Probleme zu überwinden und die gesteckten Ziele zu erreichen. Bei einer PU sollten Sie den Einstimmungssatz modifizieren.

Ebenso kann fehlender Erfolg auch damit zusammen hängen, dass Sie das Problem nicht genau genug bezeichnet haben. Gehen Sie mehr ins Detail, beklopfen Sie die Gefühle, die mit dem Problem verbunden sind. Bei Krebs wäre dies zum Beispiel:

  • diese Angst vor …
  • diese Wut, dass ich diese Krankheit bekommen habe
  • diese Hoffnungslosigkeit
  • die Abhängigkeit

Dez. 2013 – Neue Studien belegen die Wirksamkeit von EFT

Das American Psychological Association Journal veröffentlichte folgende Untersuchungsergebnisse über EFT: 1* Forscher fanden heraus, dass EFT dauerhaft positive Wirkung erzielte. Bereits nach wenigen Anwendungen wurden bei EFT Ergebnisse erreicht, die kein Zufall sein können. Auch andere aktuelle Studien zeigen, welche bemerkenswerte Fortschritte mit EFT für Menschen mit Traumen in einer sehr kurzen Zeit erreicht werden können. Zum Beispiel:

  1. Eine Studie von 2009 ²* mit 16 institutionalisierten, heranwachsenden Jungen mit Geschichten von physischen oder psychischen Missbrauch, zeigte eine wesentlich verringerte Intensität der traumatischen Erinnerungen nach nur einer Sitzung von EFT.
  2. Eine EFT-Studie 3* wurde mit 30 mäßig bis schwer depressiv Studenten durchgeführt. Den depressiven Studenten wurden vier 90 minütige EFT-Sitzungen gegeben. Studierende, die EFT erhielten, zeigten nach drei Wochen deutlich weniger Depression als die Kontrollgruppe.

Vor kurzem wurde eine Studie veröffentlicht im Energy Psychology Journal veröffentlicht. Die Studie bestätigt, dass die Ergebnisse von EFT das Ergebnis der Klopf Anwendung und nicht ein Placebo-Effekt sind. Die Studie umfasste 20 Studenten, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden.

Eine Gruppe erhielt EFT, die Kontrollgruppe Achtsamkeits Training. Vor und nach den Sitzungen wurden positive und negative Emotionen bewertet. Diese sind unter anderem Genuss, Hoffnung, Stolz, Wut, Angst, Scham, Hoffnungslosigkeit, Langeweile und Achtsamkeit.

Insgesamt erlebte die EFT-Gruppe signifikant größere Steigerungen in positiven Emotionen wie Hoffnung und Freude, zusammen mit einer größeren Abnahme der negativen emotionalen Zustände wie Wut und Scham. Die Studie ergab, dass:

„Keine signifikante Veränderung wurde beim Achtsamkeits Training gefunden. Das Klopfen auf Akupunkturpunkte, kombiniert mit dem Aussprechen der Selbstaussagen, scheint ein aktiver Teil in EFT, anstatt einem inerten Placebo, zu sein. Die Ergebnisse waren konsistent mit anderen veröffentlichten Berichte, die die Wirksamkeit von EFT für die Bewältigung psychologischen Bedingungen bei den Schülern bewiesen. „

Den kompletten Artikel in englischer Sprache finden Sie hier: 1* Review of General Psychology December 2012: 16(4); 364-380 ²* Soulmedicineinstitute.org, Single Session Reduction of the Intensity of Traumatic Memories in Abused Adolescents: A Randomized Controlled Trial (PDF) ³* Depression Research & Treatment, 2012. doi:10.1155/2012/257172